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 2.: Mondpfotes Verrat

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Mondstern

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Laune : Ganz gut :3

BeitragThema: 2.: Mondpfotes Verrat   So Aug 18, 2013 5:37 pm

Sonnenstern-Mondpfotes Verrat
Prolog:
,,Wir müssen die Auferstandene töten. Doch wie?´´ ,,Wir brauchen eine Katze mit gutem Bezug.´´ ,,Wir Rächen uns an ihr für den Verrat´´

Sonnenstern war die Anführerin des WaldClans. Seit einiger Zeit war sie schon zurückgekehrt. Tigerschweif hatte ihr ein Junges überlassen. Erst neulich wurde es geboren. Mondjunges. Sonnenstern hatte ihr Junges Lichtpelz zur Aufzucht übergeben. Sie Königin hatte selber gerade Junge bekommen und Sonnenstern konnte sich als Anführerin nicht zu den Königinnen gesellen. Mondjunges gedeihte kräftig. Er sah stark nach seinem Vater aus. Einige Monde vergingen und er wurde alt genug, um Schüler zu werden.
,, Sein Mentor soll Blutfell werden´´, besprach sie mit Pumakralle, dem 2. Anführer. ,, Sie ist schon etwas länger Kriegerin und sie sollte einen Schüler erhalten. Sie würde das gut machen.´´ ,,So soll es sein. Ich kann dir nur zustimmen, Sonnenstern. Mondjunges soll schon heute bei Mondhoch Schüler werden und Blutfell seine Mentorin. Ich werde es beiden verkünden.´´, meinte Pumakralle und verließ die Anführerhöhle. Es wurde Mondhoch und Sonnenstern verließ ihre Höhle. Draußen saßen schon alle versammelt, denn es hatte sich herumgesprochen, dass der ehrenwerte Mondjunges Schüler werden soll. Sonnenstern blickte sich um. Alle Katzen warteten geduldig auf ihre Ansprache. Unter den Katzen hockten auch Mondjunges und seine anderen Spielgefährten, die jetzt auch Schüler werden sollen. Ihre Augen leuchteten. ,, Mondjunges, Milchjunges und Sternenjunges, bitte kommt hier auf den Felsvorsprung´´. Die Jungen kletterten ungelenk und tapsig die Felswand empor. Als sie es keuchend geschafft hatten, fuhr Sonnenstern fort. ,, Heute sollt ihr Schüler werden, das Gesetz der Krieger lernen und große Krieger werden. Eure Mentoren werden Blutfell, Lichtklaue und Blitzzahn sein´´. Sonnenstern hatte alleine, ohne Pumakralle, überlegt, wer die Mentoren von Milchjunges und Sternenjunges sein sollen. Die beiden Krieger waren überrascht, denn keiner wusste bis eben von Sonnenstern, wer die Mentoren sein sollen. Alle 3 sprangen leichtfüßig zu den Jungen. ,, Hiermit ernenne ich euch zu Schülern, Mondpfote, Milchpfote und Sternenpfote. Möge der SternenClan dies bewilligen. Ich bin übrigens auch sehr stolz auf euch´´, und sie rieb die Nasen jedes neuen Schülers. Die Mentoren taten das gleich. Es war auch nicht mehr nötig für Sonnenstern, etwas Weiteres bezüglich der Mentoren zu sagen. Die ganze weitere Nacht herrschte muntere Stimmung. Gleich 3 neue Schüler. Das war selten.

,,Und, wie lief das Training, Blutfell?´´, fragte Sonnenstern einige Zeit später. Blutfell war gerade mit Mondpfote in das Lager getrottet. ,, Er ist ganz schön respektlos, aber ein ganz guter Jäger. Bitte sprich mal mit ihm, er soll auf mich hören.´´ In Blutfells Stimme lag Ärger. ,, Das mache ich, keine Sorge. Und vielen Dank für deinen Aufwand. Mondpfote, komm mal bitte her´´. Der Schüler kam mit verachtendem Blick näher, während Blutfell sich entfernte. ,, Ich habe gehört, du warst sehr respektlos gegenüber deiner Mentorin!´´ ,,Ja, der Unterricht ist ja auch langweilig. Ich möchte alleine jagen gehen!´´ ,, Nein´´, Sonnenstern wurde sehr laut.,, Nur, weil du mein Sohn bist, heißt das nicht dass du nicht dieselbe Ausbildung brauchst wie jeder Schüler. Das Gesetz besagt, dass die Treue dem Clan gehört. Du musst deiner Mentorin über Respekt zeigen. Sie kann deine Ausbildung auch ganz sein lassen. Dann hast du mächtige Probleme und ich helfe dir nicht! ´´. Jedes Wort spuckte Sonnenstern lauter aus und Mondpfote zuckte immer weiter zurück. Er drehte sich um und rannte angsterfüllt zum Schülerbau und verschwand in der Höhle. Sonnenstern schluckte. War sie zu weit gegangen? Der Rest des Tages verging und Sonnenstern bekam Mondpfote nicht mehr zu Gesicht. Er verließ den Bau nicht und ließ sich wohl eine Maus von Sternenpfote mitbringen. Die Schülerin war wohl viel zu sanft. Sonnenstern legte sich früh schlafen. ,, Sonnenstern, ich bin hier! Sprich mit mir! ´´ Sonnenstern öffnete die Augen. Vor sich sah sie die Gestalt von Tigerschweif. Um beide herum nur Schwarz.,, Schön, dass du da bist. Deinem Sohn geht es gut. Er lernt nur keinen Respekt. ´´ ,,Das wird noch´´, miaute Tigerschweif aufmunternd. ,, Ich bin stolz auf euch beide und froh dich zu sehen. Gebe Acht auf Mondpfote. ´´ Und er war weg. ,,Sonnenstern! Bitte wach auf! Etwas Schreckliches ist passiert! ´´ Diesmal öffnete Sonnenstern die Augen richtig. Vor ihr stand die besorgte Blutfell.,, Mondpfote ist weggelaufen! Er wollte mir nicht zuhören, als ich im erklären wollte, wie man ein Kaninchen fängt. Da musste ich ihn anschreien. Und er ist losgerannt und zwischen den Bäumen verschwunden! ´´,, Das darf nicht wahr sein. Hol mir bitte Pumakralle und Schwarzkralle. Sie werden ihn suchen. Denk daran, du trägst keine Schuld!´´ , war Sonnensterns panische Antwort. Blutfell rannte aus der Höhle und einen kurzen Augenblick später kamen Pumakralle und Schwarzkralle hinein. ,, Bitte geht Mondpfote suchen. Er ist weggelaufen. Ich hoffe, ihm passiert nichts! Schnell !´´, und die beiden Krieger verließen schon quasi beim Reinkommen wieder die Höhle. Nach Stunden, in denen Sonnenstern besorgt und alleine in ihrer Höhle auf und ab gegangen ist, betraten die beiden Krieger mit hängenden Köpfen die Höhle. ,, Verflucht sollt ihr sein. Ihr müsst doch irgendwo seinen Geruch gefunden haben! Das darf einfach nicht sein. Eure Spurenkenntnisse sind jämmerlich. Geht! ´´, und die beiden Krieger verließen wieder stumm die Höhle. Eine weitere Nacht, aber diesmal übermannt mit Unglück. ,, Mutter, bitte wach auf, ich bin wieder da!´´ Sonnenstern wachte auf. Den ganzen letzten Tag hatte sie ihren Bau nicht verlassen. Vor ihr stand Mondpfote. Sein Blick war steif und abweisend. Sonnenstern richtete sich auf. ,, Wo warst du?´´, fauchte sie.,, Ich war alleine auf Jagd, wie ich gesagt habe. Das war mal nötig. Ich bin zurückgekommen und Blutfell hat mich verärgert zu dir rein geschickt. ´´ Sonnensterns Augen zeigten Trauer. Wie konnte sich ihr Sohn so verhalten? Aber sie antwortete nicht. Die nächsten Worte ihres Sohnes waren klar und deutlich. ,, Ich verachte das Gesetz der Krieger. Ich möchte lieber alleine leben.´´ , und er verließ die Höhle.

Sonnenstern war aus Trauer ungewollt eingeschlafen. Sie besann sich auf die Tatsachen. ´´Er hat komisch gerochen. Nach Streunern.´´ Sie schüttelte den Kopf. Ich werde den andern Mondpfotes Besuch nicht berichten. Sonnenstern verließ ihren Bau und suchte sich Pumakralle und Blutfell, um für den Clan jagen zu gehen. Während sie auf dem Weg zu einer guten Jagdstelle waren, verlor sich die Anführerin immer mehr in ihren Gedanken. Sie schreckte erst wieder auf, als Pumakralle sie anremmpelte und zur Seite stoß. Sonnenstern bemerkte, dass er sie weggestoßen hatte, weil in dem Moment zwei große Streuner versuchten, sich auf sie zu stürzen.´´ NEIN´´, schrie Sonnenstern auf, als der eine von ihnen Pumakralle zu Boden drückte und ihm seine Zähne in den Hals rammte. Pumakralle rührte sich nicht mehr. Sonnsternstern richtete sich auf und knurrte. ´´Was wollt ihr? Verzieht euch, oder ihr werdet MEINE Zähne spüren.´´ In dem Moment erreichten Lichtpelz und Lichtklaue das Geschehen. Die Streuner waren in den Unterzahl. Nächstes mal, pass auf!knurrte der andere und beide zogen sich zurück. Sonnenstern eilte zu Pumakralle, beschnüffelte ihn und sagte traurig´´Wir bringen ihn zurück´´.Auf dem Rückweg dachte sie weiter nach. Was wollten sie? Woher wussten sie, dass ich hier war?´´
´´Lichtklaue, du sollst mein Nachfolger werden. Möge der SternenClan dies billigen.´´
In dieser Nacht hatte Sonnenstern einen verzweifelten Traum. Sie befand sich bei der Klippen, wo der Bach in die Tiefe ging, un wurde von den beiden Streunern bedroht. Sie jaulten: ´´Warum hast du es nicht organisiert, dass sie alleine war? Wir konnten nur einen Begleiter töten. Du nutzloses Fellknäul!´´
Sie schreckte hoch. ´´Mondpfote!´´ Sie spürte, dass es Mondpfote war, der bedroht wurde.´´ Ich muss ihm helfen. ´´ Einige Zeit hetzte sie durch den Wald und versuchte, rechtzeitig die Klippen am Wasserfall zu erreichen. Keuchend kam sie dort an.
´´Mutter! ´´Mondpfote, in der Bedrängnis der beiden Streuner, schrie verzweifelt auf, als er sie erkannte.´´ Lasst ihn gehen!´´ Sonnenpfote musste sich bemühen, nicht auf sie loszugehen. Sie könnten ihm etwas antun. ´´Wenn es dein Wille ist...Schließlich wirst du auch draufgehen, ´´grinste einer der Streuner. Bevor Sonnenstern etwas erwidern konnte, stieß der andere Mondpfote über die Klippe. Entsetzt hörte sie ihren Sohn jaulen und im Wasser landen. Sonnenstern stiegen Tränen in die Augen und sie sprang sofort hinterher.´´ Mondpfote!´´ , schrie sie. Nach langem Fall tauchte sie ins Wasser und sah ihren Sohn bewusstlos im wilden Wasser treiben. Sonnenstern ruderte an die Oberfläche, atmete ein und tauchte unter. Schwimmen und tauchen konnte sie gut, nur Mondpfote nicht. Er war immer dann weg, wenn er Unterricht bekommen sollte. Sonnenstern biss in seinen Nacken und paddelte verzweifelt an die Oberfläche. Mondpfote zog sie wieder nach unten. Verzweifelt und mit viel Anstrenung erreichte sie ein kleines Ufer, tief unter der Klippe. Sie zog Mondpfote an Land und horchte seinem Atem. ´´Er atmet nicht mehr...´´ Dann schrie sie wie eine Verrückte.´´ ER ATMET NICHT MEHR.´´ Zu ihm gebeut, versuchte sie alles, um ihn wiederzubeleben. ´´Tja, jetzt bist du auch geschwächt.´´ Die Steuner hatten sich einen Weg zum Strand gesucht und hatten ihr aufgelauert. ´´Was wollt ihr?´´ ´´Erinnerst du dich nicht?´´, meinte der eine. ´´Wir waren in deinem Clan. Wir haben Schwarzkralle geholfen, dich zu töten. Und du bist auferstanden, obwohl alle 9 Leben weg waren. Schließlich konnten wir deinen dummen Sohn überzeugen, uns zu helfen und tipps zu geben. Das ist sein Preis. ´´Der Streuner, der gesprochen hatte, starrte belustigt zum toten Mondpfote. Sonnenstern fand keine Wort zum Erwidern. Der Blick des Streuners richtete sich wieder auf. Er war kalt und erschreckend ruhig. Dann stürzte er sich auf Sonnenstern. Bevor sie etwas tun konnte, versenkte er seine Zähne in ihre Schultern. ´´Und dies war mein einziges Leben, dass der SternenClan mir zurückgab, um mich zu rächen, dachte sie noch.´´ Dann schloss sie die Augen.
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